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Rosa – Trotz alledem

Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten.

August Bebel

Trailer

Vor 100 Jahren zerstörte der Erste Weltkrieg Europa, die Russische Revolution stand kurz bevor – und Rosa Luxemburg kämpfte für eine friedliche, gerechtere Welt. Als außerordentlich klarsichtige Analytikerin gesellschaftlicher Verhältnisse führte sie den Menschen die gravierende Kluft zwischen Arm und Reich vor Augen, sprach von „Kriegswirtschaft“ im Interesse des Kapitals, von „Meinungsmanipulation“. Ihr Ziel war eine antikapitalistische und freie Gesellschaft. Ihr Name ist bekannt, doch wofür stand sie? Ihr Nachlass lässt ihr politisches Wirken, ihre flammenden Reden lebendig werden, aber auch ihre Situation als Frau und ihre stillen, privaten Momente, in denen sie erschöpft vom politischen Kampf innehielt: Ihre Liebe zur Ornithologie, zur Literatur, ihre Liebesbeziehungen und Freundschaften.

Rosa Luxemburgs Denken und Handeln wirkt in unsere Gegenwart hinein – in eine Zeit der „alternativen Fakten“, der politischen Unberechenbarkeiten, der gefühlten Ohnmacht in einer übermächtig-komplexen Welt. Im Dialog zwischen Puppen, Puppenspieler und Schauspieler*innen werden Verbindungslinien zwischen damals und heute gezogen. Imaginäre Gespräche zwischen historischen und heutigen Figuren lassen wiederkehrende Muster und Machtstrukturen deutlich werden und legen die Zwiegespaltenheit der Menschen offen: Anpassung an das System oder politischer Kampf – privates Glück oder politischer Auftrag?

Rosa – Trotz alledem ist eine künstlerische Positionsbestimmung des eigenen Handelns, ergründet die Herrschaftsverhältnisse unserer Zeit und stellt mit Rosa Luxemburg die Frage nach Alternativen.

Berlin-Premiere: Freitag, 30. Juni 2017 um 20 Uhr, Theater unterm Dach, Berlin

Weitere Vorstellungen: Samstag, 1. und Sonntag, 2. Juli 2017, 20 Uhr sowie 14./ 15. September, 20 Uhr

Brandenburg-Premiere: Freitag, 7. Juli, 20 Uhr Uckermärkisches Nationaltheater - Kulturgut Metzelthin

Weitere Vorstellung: Samstag 8. Juli, 20 Uhr

Landesmuseum für moderne Kunst in Cottbus:

Donnerstag, 21. und Freitag, 22. September 2017 um 19.30 Uhr

Samstag, 23. September: 19 Uhr Podiumsgespräch mit Frau Dr. Evelin Wittich (Rosa Luxemburg Stiftung), 20 Uhr Vorstellung

Text und Regie: Anja Panse

Ausstattung: Kathrin Krumbein

Dramaturgie und Produktionsleitung: Barbara Kastner

Puppenbau: Rodrigo Umseher, Ludwig Pauli

Regieassistenz: Henrike Schmidt

Foto: Zé de Paiva

Grafikdesign: buerominimal

Mit: Susanne Jansen

Lutz Wessel

Arne van Dorsten

und Musikerin: Annegret Enderle

Weitere Informationen: www.anjapanse.de

Kooperation mit: Theater unterm Dach Berlin, Landesmuseum für moderne Kunst Cottbus, Uckermärkisches Nationaltheater - Kulturgut Metzelthin

Gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Medienpartnerschaft: junge Welt und Melodie & Rhythmus

Adressen und Kartenbestellung:

Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst
Uferstr./Am Amtsteich 15
03046 Cottbus
Kartenbestellung: 0355/49 49 40 40
info@museum-dkw.de

Uckermärkisches Nationaltheater
Metzelthin 10 
17268 Templin
Kartenbestellung: 0175/791 90 07 
kuenstlerkolonie@schuette-raibach.de

Theater unterm Dach
Danziger Straße 101
Haus 103, 10405 Berlin
Kartenbestellung: 030/902 95 38 17 
theateruntermdach@gmail.com

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Das halbe Leben

Eine Trennungsgeschichte zwischen Chaos und Umordnung

Premiere am Dienstag, den 25. Oktober 2016 um 20 Uhr

Weitere Vorstellungen: 27./28. und 29. Oktober, 20 Uhr

2./8./11./16. und 18. November, 20 Uhr

Regie und Sounddesign Julia Kastner

Dramaturgie Barbara Kastner

Assistenz Hannah Feiler

Es spielt Dirk Kaufmann

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Wenn ein unordentlicher Schreibtisch ein Anzeichen für einen unordentlichen Geist ist, wofür ist dann ein leerer Schreibtisch ein Anzeichen?

Albert Einstein

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Wo ist denn der Schlüssel? Er muss hier sein, ich weiß es sicher, aber ich kann ihn nicht finden. Ich spüre Ungeduld, dann Wut. Da ist ja der Staubsaugerbeutel. Gestern hab ich neue gekauft, wo hab ich die hin? Da könnte der jetzt dazu. Ein Bierdeckel von Ulrike ganz unten in der Tasche. Ist das lange her. Ich muss endlich Ordnung schaffen.“

Doch die Liste der Ausreden ist lang: Keine Zeit zum Aufräumen, zu viel Arbeit, zu kleine Wohnung oder einfach zu langweilig. Außerdem: Wohin mit den Dingen ohne Ort? Wo wohnen die halbgetragenen Klamotten? Zu sauber für die Wäsche, zu schmutzig für den Schrank. Soll man Rechnungen, Kontoauszüge, Gebrauchsanleitungen aufheben? Und was macht man mit kaputten und veralteten Elektrogräten, nutzlosen Gegenständen von lieben Menschen, den vielen ungelesenen Büchern? Das schreit nach professioneller Hilfe: Wäsche muss richtig zusammengelegt, Schriftstücke müssen sortiert und Erinnerungen entsorgt werden. Das braucht Zeit und tut weh.

Unordnung – ein Menschheits- oder Zivilisatonsproblem? In „Das halbe Leben“ untersucht die Hildesheimer Theatergruppe Zuckerhut Theaterprodukt das Leiden derer, die nicht Aufräumen können und doch so gerne Ordnung hätten. Sie testen Vorgänge des Suchens und Putzens, stellen T-Shirts nach Farben zusammen und beurteilen den Wert der Dinge nach dem vermittelten Glücksgefühl. Sie versuchen ihre innere Einstellung zu ändern, treten deshalb einen Schritt zurück und entdecken – zwischen Staubsauger-Slapstick und unaufgeräumten Sounds – logische Verbindungen von Unordnung auf dem Schreibtisch zu Kreativität, von Ordnungsliebe zu Diktatur und von Chaostheorie zur Anordnung verstreuter Socken.
Kartenreservierungen: 05121-6986175, zuckerhut-theaterprodukt@gmx.de

Eintritt: 9 € / 15 €, Ort: Weinsziehr, Wallstr. 12

www.barbarakastner.de & facebook.com/zuckerhuttheaterprodukt

Ein Projekt von Zuckerhut Theaterprodukt in Kooperation mit dem Theaterhaus Hildesheim

gefördert von: Landschaftsverband Hildesheim, Stadt Hildesheim, Friedrich Weinhagen Stiftung und BWV Beamten-Wohnungs-Verein zu Hildesheim eG.

Wir bedanken uns für die Unterstützung der Willy Dost GmbH & Co KG.

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Letzte Produktionen:

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Understanding Hildesheim

Stadtgefühle zwischen Mittelmaß und Vorurteil

Premiere: 23.09.2015, 20 Uhr

Liebgewonnene Klischees und urbane Legenden knöpfen wir uns im Jubiläumsjahr vor. Bei “Understanding Hildesheim” wird manches entsorgt, was den HildesheimerInnen lieb und teuer ist – vom historischen Marktplatz bis zum Großstadtmythos. Statt dessen sollen Schuldenkrise, Innenstadt-Leerstand oder Bausünden zu Grundpfeilern eines neuen Stadtbewusstseins werden. „Wir üben, Schwächen anzunehmen und das Beste daraus zu machen, um ein neues, ein echtes Stadtgefühl zu generieren“, heißt das Motto des eigens berufenen Stadtoptimierungs-Teams; vom Slogan bis zum Weltkulturerbe Hildesheims wird erst einmal alles in Frage gestellt und grundauf erneuert.

Regie: Julia M. Kastner

Es spielen: Jenny Holzer, Dirk Kaufmann, Ralf Okunick. Team: Sonja Henneking,

Gerd Niele, Sabine Kuse, Cindy Mikosch. Foto: Bernhard Egger

weitere Aufführungen:

25.9., 20 Uhr// 30.9., 20 Uhr// 2.10., 20 Uhr// 9.10., 20 Uhr//

10.10., 20:30 Uhr

15.10., 20 Uhr// 16.10., 20 Uhr// 17.10., 20 Uhr

Eintritt: 15 €/9€

Kartenreservierungen:

05121-6986175, zuckerhut-theaterprodukt@gmx.de

Ort: Weinsziehr, Wallstr. 12, Eingang über LitteraNova

Diese Produktion ist eine Kooperation mit dem Theaterhaus Hildesheim e.V. und

Teil des Jubiläumsprogramms 1200 Jahre Hildesheim.

Sie wird gefördert von der Friedrich Weinhagen Stiftung, dem

Landschaftsverband Hildesheim und der Stadt Hildesheim. Wir bedanken uns

für die Unterstützung der Willy Dost GmbH & Co KG.

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Leonce und Lena

Ein Büchner Experiment von Zuckerhut Theaterprodukt

Premiere: 8.11.2012, 20 Uhr

Ort: Weinsziehr, Wallstraße 12, 31134 Hildesheim

Leonce und Lena ist unendlich langweilig. Dabei könnte man so vieles machen, zum Beispiel Karriere oder Sängerin werden oder studieren. Doch wo fängt man damit an? Und wie macht man das? Vielleicht findet man was im Internet? Aber wie filtert man die Information, die man braucht, aus der Datenflut raus? Am besten verschiebt man das auf morgen und schaut mal kurz auf Facebook, was da so los ist. Doch dann holt einen das andere Leben ein, denn die Eltern haben die blöde Idee, dass jetzt die Heirat ansteht, nicht nur der Beruf.

Langeweile und Perspektivlosigkeit entstehen heute wie damals durch die Zwänge des sozialen Umfelds. Was ist noch interessant, wenn alles vorgezeichnet scheint? Leonce und Lena versuchen einen Ausbruch: Doch räumliche Flucht führt nicht unbedingt auch zu der aus den gesellschaftlichen Verhältnissen…

Nach der letztjährigen erfolgreichen Inszenierung von Dürrenmatts „Die Physiker“ hat sich das Ensemble in der Regie von Julia Kastner die im Jahre 1836 entstandene Polit-Satire „Leonce und Lena“ vorgenommen. Mit Blick auf den 175. Todestag Büchners in diesem und seinem 200. Geburtstag im kommenden Jahr zieht die Inszenierung Parallelen zwischen Büchners Leonce und Lena und den Auswirkungen moderner Mediennutzung auf gesellschaftliche Positionen und Verhaltensweisen. Büchners kurzes Stück lässt genug Raum für die eigenen Sichtweisen und Assoziationen des künstlerischen Teams und deren Umsetzung in einem modernen Sound- und Raumkonzept.

Ein Theaterstück für Erwachsene und für Jugendliche ab 14 Jahren.

Eine Produktion von Zuckerhut Theaterprodukt im Weinsziehr, Wallstr. 12, 31134 Hildesheim. Leonce und Lena ist eine Kooperation mit dem Theaterhaus Hildesheim e.V.

Mit: Andrea Fester, Hanna Lehmann, Dirk Kaufmann, Dannie Lennertz und Ralf Okunick und als Gast Antonia Tittel

Regie: Julia Kastner

Dramaturgie: Marko Claus

Produktionsleitung: Sonja Henneking

Assistenz: Anna Lotta Seifert

Licht: Anahí Pérez

Eintritt: 7€ / 12 €

gefördert durch:

Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Stiftung Niedersachsen, Friedrich Weinhagen Stiftung

Mit freundlicher Unterstützung von:

LitteraNova, Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Hildesheim Alfeld (Leine) e.V.

In Kooperation mit dem Theaterhaus Hildesheim e.V.

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Produktionen Barbara Kastner

http://www.theater-kr-mg.de/ensemble/schauspiel/kastner-barbara.htm