Die glorreichen Sieben


Als ich aufwuchs, war die Welt gefährlich, und man wusste genau, wer wo stand. Es hieß wir gegen sie, und es war absolut klar, wer sie waren. Heute wissen wir nicht so genau, wer sie sind, aber es ist klar, dass es sie gibt.

George W. Bush

Die Glorreichen Sieben

Regie Andre Sebastian

Ausstattung Svea Kossack, Musik Kai Niggemann, Dramaturgie Barbara Kastner

Es spielen Gian-Philip Andreas, Helmut Buntjer, Oliver Dressel, Ekkehard Freye, Christof Gebelhoff, Marcell Kaiser, Cornelia Kupferschmid, Kai Niggemann, Hendrik Pape, Harald Redmer, Philipp Sebastian

Endlose Steppenlandschaften, ein einsamer Reiter im Sonnenuntergang, das Duell im Saloon und »selbstredend« wird der Böse am Ende besiegt. Der Colt ist das Gesetz. Männer verteidigen Ehre, Gerechtigkeit und Moral.

Unsere Titelhelden, »Die Glorreichen Sieben«, kämpfen im Auftrag eines mexikanischen Dorfes, dem von dem Banditen Calvera und seiner Bande die Ernte in regelmäßigen Abständen geraubt wird. Trotz des geringen Lohns nehmen sich die amerikanischen Profis der bedrängten Bauern im Nachbarland Mexiko an. Denn wer ein großes Herz hat, denkt natürlich nicht nur an sich und seine eigenen Interessen. Und die Nächstenliebe zwingt einen ja geradezu zum Handeln…
Im Western ist die Welt gefährlich, aber man weiß genau, wer wo steht. Doch dann gibt es noch die anderen, die Bauern, um deren Anliegen es eigentlich gehen sollte. Sie stehen irgendwo dazwischen. Und sie merken, dass der Preis für die Freiheit sehr hoch sein kann. Gunman Chris Adams hatte sie gewarnt: „Habt ihr erst einmal mit dem Kämpfen angefangen, dann müsst ihr darauf gefasst sein, dass es so weitergeht. Das Blutvergießen wird so lange dauern, bis die Ursache dafür verschwunden ist.” Oder wie der Präsident der Vereinigten Staaten, George W. Bush, sagen würde: „It will not end until every terrorist group of global reach has been found, stopped and defeated.”

Ist der Western tot oder verschafft ihm die Realität ein Update?

Premiere: 1. Oktober 2004

Vorstellungen: 2. und 3. Oktober, 20 Uhr, Theater im Pumpenhaus Münster , 10./11./12./13./14. November, 20 Uhr

Berlinpremiere: 18. November, 20 Uhr, im Theater unterm Dach, Danziger Str. 101, Prenzlauer Berg, Berlin

Weitere Vorstellungen: 19./20./21. November, 20 Uhr, im Theater unterm Dach

Eine Produktion von Herz und Mund (Münster) und Zuckerhut (Berlin) in Koproduktion mit dem
Theater im Pumpenhaus Münster und dem Theater unterm Dach Berlin

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Münster, den Fonds darstellende Künste e. V. aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierungfür Kultur und Medien, dem Bezirksamt Pankow von Berlin und der Gesellschaft der Musik- und Theaterfreunde Münster
Mit freundlicher Unterstützung von Jacobs + Schulz Berlin, Waffen Wißmann (Köln) und der gordon GmbH Rheine.